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BEHIND

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Das Wesentliche liegt hinter dem Offensichtlichen..
In einem Gedanken, einer Überzeugung, einer Haltung.
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01 / THE IDEA

Ein Leben muss nicht falsch sein, damit sich etwas darin nicht mehr ganz richtig anfühlt.

Vielleicht ist vieles genau so, wie wir es uns einmal gewünscht haben. Ein gutes Leben. Menschen, die wir lieben. Ziele, die wir erreicht haben. Sicherheit, Vertrautheit, ein Alltag, den wir kennen.

Haben wir zu wenig gewagt?

Und trotzdem kann da diese leise Ahnung sein, dass irgendwo noch eine Tür ist, die wir nie geöffnet haben.

Hätten wir mutiger sein sollen?

Und irgendwann bewegen wir uns innerhalb unserer Gedankenkonstrukte, als wäre es der einzig mögliche Grundriss unseres Lebens.

Oder haben wir im Laufe unseres Lebens Vorstellungen darüber entwickelt, wer wir sind, was zu uns passt und was für uns möglich ist?

Vorstellungen erschaffen, deren einziger Beweggrund  ist, unsere eigenen Grenzen zu setzen?

Manche davon haben wir selbst kreiert. Andere waren längst da, bevor wir angefangen haben, sie zu hinterfragen.

Aber vielleicht ist er das nicht.

Vielleicht lohnt es sich, noch einmal durch die Räume zu gehen.

Hinzusehen, was wir behalten wollen.

Was längst zu eng geworden ist.

Und wo wir bisher an einer Tür vorbeigegangen sind, weil wir nie auf die Idee gekommen sind, dass sie sich auch für uns öffnen könnte.

​

Das bedeutet nicht, alles einzureißen!

​

Manchmal schaut man sich um und denkt: Genau so möchte ich es haben.

Und manchmal entdeckt man etwas, das man vorher noch nicht sehen konnte.

Unser Morgen muss nicht
die Fortsetzung unseres Gestern sein.

Eine Entscheidung, die einmal richtig war, darf irgendwann nicht mehr passen.
Ein Weg darf seine Richtung verändern, ohne dass der bisherige deshalb falsch gewesen sein muss. 
Und manchmal ist die selbstbestimmteste Wahl von allen, ganz bewusst dort zu bleiben, wo man ist.

Denn... nicht jede Entscheidung führt auf direktem Weg irgendwohin.
Und nicht jede muss endgültig sein.

 Vielleicht lohnt es sich deshalb, von Zeit zu Zeit wieder bei uns selbst anzuklopfen:

                                                                         

     Was passt noch zu mir?

     Was würde ich heute anders wählen?

     Was in mir hat bisher zu wenig Raum bekommen?

     Was darf genauso bleiben, wie es ist?

 

Und wir dürfen heute zu anderen Antworten kommen als gestern.

​

Entscheidend ist, dass wir die Wahl immer wieder zu unserer eigenen machen.
Denn unser Leben ist kein fertiger Entwurf.

Es ist unser größtes Werk.

02 / THE LONGING

Es gibt Leben, an denen unser Blick einfach vorbeizieht. Und dann gibt es diese anderen.

Die, bei denen unser Blick einen Moment länger bleibt - und etwas in uns gleich mit.

Eine Frau, die etwas wagt, worüber wir selbst schon lange nachdenken. Die sich ein Leben aufgebaut hat, das nach Freiheit aussieht. Die einen Weg geht, den wir für uns nie in Betracht gezogen haben. Oder die einfach eine Selbstverständlichkeit ausstrahlt, bei der etwas in uns leise sagt:

GENAU DAS.

Vielleicht ist genau dieses Aufhorchen einen zweiten Blick wert.

​

Und es ist nicht immer das Augenscheinliche, nach dem wir uns sehnen.

Oft ist es das, was wir darin erkennen: für die eine ist es Freiheit, Unabhängigkeit, Ausdruck. für die andere Abenteuer, Ruhe oder Selbstbestimmung. Das Gefühl, das eigene Leben wirklich als das eigene zu erleben und sich zu fragen:

Wie sieht meine Version davon aus?

Aber oft kommt dann wieder dieser Moment, in dem aus dem kurzen Aufleuchten Vernunft wird.

... dass das für andere funktionieren mag. Dass unser Leben nun einmal anders aussieht. Dass manche Dinge schöne Vorstellungen bleiben.

Also machen wir aus einer Sehnsucht einen Gedanken – und gehen weiter.

Nur verschwindet sie deshalb nicht unbedingt.

​

Manches kommt wieder. In einer anderen Gestalt. Einem anderen Kostüm. Einer anderen Geschichte. Einer anderen Möglichkeit.

Und vielleicht müssen wir gar nicht immer erklären können, warum.

​

Ob wir es Intuition nennen, eine tiefe Sehnsucht oder etwas, das längst in uns angelegt ist – wenn uns etwas über lange Zeit immer wieder begegnet und nicht mehr loslässt, dürfen wir zumindest die Möglichkeit zulassen, dass es etwas mit uns zu tun hat. 

Und vielleicht ändert sich das bild, sobald wir verstehen, was wir eigentlich darin gesucht haben.

Und vielleicht liegt genau dort,

wo der blick auf

das andere

endet,

der anfang

unserer eigenen vision.

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The longing

03 / ATTITUDE

Wissen kann uns helfen.
Werkzeuge können uns unterstützen.
Neue Perspektiven können etwas in Bewegung bringen. 

Was wir daraus machen, hängt auch von der Haltung ab, mit der wir unserem Leben begegnen.
Sie gibt uns Orientierung, ohne uns die Beweglichkeit zu nehmen.
 

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01

UNSER

WERT

IST

NICHT

VERHANDELBAR.

02

WIR HINTERFRAGEN WAS ALS

SELBST

VERSTÄNDLICH GILT.

03

WIR STELLEN
UNS
IN
UNSEREM
EIGENEN
LEBEN
AN
ERSTE
STELLE.

04

WIR VERLIEREN UNS

NICHT

IM

AUSSEN.

05

WIR HABEN EINE HALTUNG. ABER WIR VERWECHSELN SIE NICHT MIT

DER WAHRHEIT.

06

WIR VERHANDELN NICHT ÜBER DAS, WAS UNSERE GRENZEN ÜBERSCHREITET.

WIR LEBEN GEGENSÄTZE.

​

08

WIR WISSEN, DASS WIR ETWAS BEWIRKEN KÖNNEN.

09

ANPASSUNGS

FÄHIGKEIT

IST EINE KOMPETENZ.

​

10

WIR

ÜBERNEHMEN VERANTWORTUNG

FÜR

UNSER

EIGENES

LEBEN.

07

04 / THE INVITATION

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